Wichtige Anträge wurden beschlossen - Prof. Dr. Otto Wulff wurde mit 93,4 % erneut im Amt des Bundesvorsitzenden bestätigt – Jens Spahn, Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer stellten sich vor

In der vergangenen Woche fand die 17. Bundesdele-giertenversammlung der Senioren-Union Deutschland in Magdeburg statt, alle Bundesländer waren vertreten. Hessen war mit 20 Delegierten vertreten, darunter auch der Landesvorsitzende der Senioren-Union Hessen, Norbert Kartmann und u.A. der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Rheingau-Taunus Rudolf Kreckel mit seiner Frau Linda, die als Ersatzdelegierte teilnahm. Es war eine sehr informative Veranstaltung mit hochkarätigen Gästen und Teilnehmern. Die Delegiertenversammlung stand unter dem Motto „30 Jahre Senioren-Union der CDU“ , denn die SU-Deutschland ist in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden. Helmut Kohl und Heiner Geißler haben bereits ca. 10 Jahre vorher den Anstoß dazu gegeben und darauf basierte auch die Rede des Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff Die Veranstaltung begann am Donnerstag mit einer Ökumenischen Andacht mit dem Oberkirchenrat Albrecht Steinhäuser (Ev. Landeskirche Anhalts) und Stephan Rether (Bevollmächtigter des Bischofs von Magdeburg und des Erzbischofs von Berlin gegenüber dem Land Sachsen-Anhalt) bevor das Plenum mit Grußworten, Wahl des Tagungspräsidiums und Kommissionen und Berichten des Bundesvorsitzenden, Bundesgeschäftsführers begann. Nach der Aussprache konnte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der für den Parteivorsitz der CDU kandidiert, sich und seine Politik vorstellen.
Danach folgten die Wahlen zum Bundesvorstand, bei der Prof. Dr. Otto Wulff mit 93,4 % im Amt bestätigt wurde – er ist mit seinen 85 Jahren wie ein Fels in der Brandung und zitierte: „Plato hat vor 3000 Jahren gesagt: neue Ideen kommen nur durch Erfahrung“.
Auch unser Dr. Gerhard Schier wurde zum Schriftführer und Alfons Gerling wurde als Beisitzer gewählt, so dass Hessen im Bundesvorstand gut vertreten ist.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion „Frankreich und Deutschland – eine Erfolgsgeschichte für Europa“ mit Wendelin von Boch-Galhau (Unternehmer von Villeroy und Boch), Hélene Kohl (franz. Autorin und Journalistin), Francois Loos (Minister für Außenhandel und Industrie in –Frankreich a.D.) Dr. Jürgen Sudhoff (Staatssekretär im Auswärtigen Amt a.D. und deutscher Botschafter a.D. in Paris), die moderiert wurde von Nicole Massion (Journalistin, Moderatorin, Reporterin) an der auch Friedrich Merz als Kandidat für den Parteivorsitz teilnahm.
Am nächsten Tag folgte die Fortsetzung des Plenums, mit der Wahl der Beisitzer, Kassenprüfer, Antragsberatungen, Leitantrag des Bundesvorstandes und sonstige Anträge.
Der Kreisvorsitzende Rudolf Kreckel fand die Anträge für die Senioren sehr wichtig, denn der Gestaltungsanspruch für die Herausforderungen der älteren Generation ist enorm: wie z.B. Demografischer Wandel, Wirtschaft und Arbeit, Altersvorsorge,

Gesundheit und Pflege, Deutschland und Europa = Innenpolitik und Europapolitik – Zukunft und Wandel im Blick: Digitalisierung, neue Technologien und Bildung, Wohnen im Alter, Beratungs- und Serviceangebote von und für Senioren. Auch die 15 Anträge an der 17. Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union der CDU Deutschlands, die von den einzelnen Ländern vorgetragen, diskutiert und beschlossen wurden, sollen am Bundesparteitag in Hamburg eingebracht und entschieden werden: Seniorenhilfe ins Sozialgesetzbuch, Altersgerechter Wohnungsbau, Kopftuchverbot aus religiösen Gründen für Mädchen unter 14 Jahren gesetzlich einführen, Aberkennung der Deutschen Umwelthilfe auf Gemeinnützigkeit, Allgemeine Dienstpflicht, Mütterrente nicht in Grundsicherungsleistungen einrechnen, Dritter Entgeltpunkt bei der Mütterrente, Erweiterung der Erstattung von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bei älteren, multimorbiden Menschen, Vorsorgeuntersuchung zur Diabetesfrüherkennung verpflichtend einführen, Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum zukunftssicher machen, Ausbau der Telemedizin stärken, Einrichtung einer E-Health-Behörde (Behörde für das elektronische Gesundheitswesen, Einführung der elektronischen Patientenakte, Einführung eines sogenannten „E-Rezeptes“, Reduzierung des Eigenbeitrags zur stationären Pflege.
Zum Abschluss der Veranstaltung kam auch die Kandidatin für den Parteivorsitz der CDU die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und hielt ihre Rede vor den Delegierten. Die Delegiertenversammlung endete mit dem Deutschlandlied.

« CDU-Hattenheim ehrt Mitglieder für langjährige Treue Senioren-Union schmückt wieder die Tanne am Eltviller Ortseingang »