ELTVILLE: Auf Anregung des VdK-Vorsitzenden, Horst Korte, und der CDU-Ortsvorsitzenden Linda Kreckel fand vor kurzem eine Begehung statt, um eine barrierefreie Verbesserung für unsere Mitbürger zu erreichen.
An der Begehung nahmen u.a. Bürgermeister Patrick Kunkel und der Eltviller Ortsvorsteher Hans-Walter Pnischeck teil.
Treffpunkt war die Post in Eltville - hier wurde gleich deutlich, dass nicht nur am Postamt und der gegenüberliegenden Bank eine Absenkung der Bordsteinkanten vorgenommen werden sollte, sondern auch im Zentrum der Stadt Eltville wie Apotheke und Holztor sowie in der Kiedricher Straße und Bertholdstraße. Zu prüfen ist, ob hier einfach Winkel-Kanten aus geriffeltem Aluminium am Bordstein befestigt werden können, um ein Abkippen zu verhindern. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Absenkung von Bürgersteigen in der Kernstadt sowie auch auf das Einrichten von Zebrastreifen im Bereich der Kiedricherstrasse Bertholdstraße gelegt, um eine bessere Mobilität für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erreichen, die auf einen Rollstuhl bzw. Gehhilfe (Rollator) als einziges Fortbewegungsmittel angewiesen sind.
Hier ist besonders die Kiedricher Straße./ Ecke H.J. Müller Straße zu nennen, da aufgrund der dortigen Einkaufsmärkte sowie der ansässigen Industriebetriebe kein gesicherter Übergang für Fußgänger, Behinderte sowie auch Eltern mit Kinderwagen vorhanden ist.
In diesem Bereich sollte ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) oberste Priorität eingeräumt werden, der auch als Verkehrsberuhigung zu sehen ist. Gleichzeitig fiel bei dieser Begehung auf, dass z.B. am REWE-Markt eine Behinderung durch den Altkleidercontainer gegeben ist, so dass ein Durchkommen auf dem Fußgängerweg unmöglich ist.
Weiterhin fiel auf, dass auf der Kiedricher, rechtsseitig in Fahrtrichtung die Autos soweit auf dem Bürgersteig stehen, dass teilweise weder ein Rollstuhl noch ein Kinderwagen an diesen geparkten Fahrzeugen vorbeifahren kann.
Hier sollte ein Kompromiss möglich sein, indem durch die Einzeichnung einer
Längsmarkierung die Fahrzeuge angewiesen werden, dass nur in diesem Bereich ein Parken möglich ist.
Durch diese Maßnahme wird es ermöglicht, dass auch die o.g. Personengruppen
den Bürgersteig, der ja grundsätzlich für die Bürger eingerichtet ist, auch tatsächlich entsprechend nutzen kann.
Anregungen kamen während der Begehung aus der Bevölkerung, die Adolfstraße in eine 30er Zone umzuwandeln und Sperrflächen in der Wörthstraße/Ecke Adolfstraße für parkende Autos einzurichten, zumal dies eine Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg ist.
An der Ecke Wörthstraße/Rosspfad muss ebenfalls eine entsprechende Kennzeichnung erfolgen, die eine Verbesserung bringen soll, da es keinen Gehweg im Roßpfad entland der Mauer gibt. Die Barriere am Rosspfad muss fest gemacht werden und um 20 cm breiter gemacht werden, da für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen kein Durchkommen ist und die Treppe zu steil ist.
Da die neu zu errichteten Zebrastreifen lt. Vorschrift auszuleuchten sind, wäre zu prüfen, ob diese durch energiesparende Solaranlagen zu betreiben sind, kam der Vorschlag aus der CDU Eltville.
„Diese Begehung machte deutlich, dass eine weitere in Kürze durchgeführt werden muss, da man so die Verbesserungen am besten aufnehmen kann und Bürgermeister Kunkel hier durch die Verkehrskommission die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten kann“, so Korte, Pnischeck und Kreckel.
Bildunterschrift: Bürgermeister Patrick Kunkel, Horst Korte (Vorsitzender VdK Eltville), Linda Kreckel (CDU-Ortsverband Eltville) und Ortsvorsteher Hans-Walter Pnischeck trafen sich im Rahmen einer Ortsbegehung am Eltviller Postamt, um sich über Verbesserungsvorschläge für ein „barrierefreies Eltville“ zu informieren.