Rheingaurunde bedankt sich bei Roland Koch und den scheidenden Ministern Der Rheingau-Taunus-Kreis hat sich unter Koch hervorragend entwickelt
RHEINGAU-TAUNUS: Die Mitglieder der Rheingaurunde der CDU bedanken sich bei Roland Koch und den Ministern, die heute aus dem Amt scheiden.
Ein ganz besonderes Lob gebühre dem Ministerpräsidenten selbst. Roland Koch habe für die Belange des Rheingaus und der Kurbäder Schlangenbad und Bad Schwalbach stets ein offenes Ohr gehabt.
Im Rheingau und den Kurbädern seien während Kochs Jahren als Ministerpräsident einige relevante Projekte verwirklicht worden: Das vormals im Dornröschenschlaf schlummernde Kloster Eberbach wurde in der Regierungszeit Koch mit insgesamt 57 Mio. Euro restauriert. Die Arbeiten dauern weiterhin an. Die historisch mit dem Kloster in Verbindung stehenden Hessischen Staatsweingüter wurden in den letzten Jahren von einem subventionierten Landesbetrieb in ein selbstständiges Wirtschaftsunternehmen umgewandelt. Auch die zunächst umstrittene Entscheidung für den Kellereineubau erweise sich im Nachgang als gute Investition.
Die Forschungsanstalt Geisenheim und das Hilchenhaus in Lorch sind weitere Projekte, die mit hohen Mittelzuweisungen und Unterstützung des Landes gefördert werden. Die Internatsschule Schloss Hansenberg, eine Herzensangelegenheit Roland Kochs, biete besonders begabten Schülern aus allen gesellschaftlichen Schichten hervorragende Lernbedingungen und Förderung. Sie habe sich nicht nur in der Region eine hohe Reputation erworben.
Außerdem wurden in der Regierung Roland Koch deutliche Verbesserungen in der hessischen Bildungspolitik seit der Regierungsübernahme durch die CDU im Jahr 1999 erreicht.
Schließlich habe man im Rahmen des Konjunkturpaketes des Landes Hessen, das zusätzlich zu dem vom Bund aufgelegten Programm, ins Leben gerufen worden war, wichtige kommunale Projekte angehen können, unter anderem wurden umfangreich Schulen und Straßen saniert. Insgesamt habe das Hessische Konjunkturpaket in Krisenzeiten die Wirtschaft merklich stabilisieren können. Der wichtigste Architekt dieses Konjunkturpaketes ist Finanzminister Karlheinz Weimar, der nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Ministerien nun Platz machen möchte für junge Kräfte. Es spreche für ihn, dass er ein bestelltes Feld hinterlässt: Die schwierigen Haushaltsverhandlungen sind geführt, sein Nachfolger kann sich direkt an das Gestalten der Zukunft machen, die Hausaufgaben sind gemacht.
Außerdem wurden in der Regierung Roland Koch deutliche Verbesserungen in der hessischen Bildungspolitik seit der Regierungsübernahme durch die CDU im Jahr 1999 erreicht.
Auch Silke Lautenschläger habe in ihren neun Jahren als Ministerin in ihrem Fachbereich Soziales, sowie Umwelt-, Energie-, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine sehr gute Arbeit geleistet. Als Fachministerin für den Weinbau hatte sie stets ein offenes Ohr für die Vorschläge der Rheingauer Winzerschaft, so die Mitglieder der Rheingaurunde. Sie zeichne sich nicht nur durch ihre hohe Fachlichkeit aus, sondern habe ein Talent dafür, sich in kürzester Zeit in neue Arbeitsgebiete einzuarbeiten.
Hintergrund: Mitglieder der Rheingaurunde sind alle CDU-Vorsitzenden der Städte und Gemeinden sowie die Fraktionsvorsitzenden im Rheingau mit den Kurbädern Bad Schwalbach und Schlangenbad, Staatssekretärin Petra Müller-Klepper, die erste Kreisbeigeordnete Jutta Nothacker und der Landtagsabgeordnete Peter Seyffardt sowie die Bürgermeister Patrick Kunkel, Paul Weimann und Volker Mosler.