Ein Problem mit Ansage – denn Kreis, Land, RMV und private Verkehrsanbieter wie die VIAS hätten durchaus sinnvoller die sechswöchige Ferienpause nutzen können, um ein zuverlässiges und im Sinne der
Pandemieausbreitung vor allem sicheres Nahverkehrskonzept vorzulegen.

„Die aktuellen Zustände in den Zügen und Bussen geben Anlass zu größter Sorge“, sagt Andreas
Bsullak, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Eltville. Es sei schlichtweg unzumutbar, wenn
Schüler*innen dicht an dicht nebeneinandersitzen oder stehen müssten. Man habe Verständnis
für die angespannte Situation, aber könne es nicht länger hingenommen werden, dass gerade jetzt
regelmäßig Züge auf der hoch frequentierten Rheingaustrecke bis Wiesbaden ersatzlos ausfielen.

Landkreis muss aktiv werden und nachsteuern

Mit der Kritik an VIAS und RMV unterstützt der Stadtverband das stetige Bestreben des Eltviller
Bürgermeisters Patrick Kunkel sowie der Eltviller Stadtverwaltung, aber auch die vielen
unermüdlichen Vertreter*innen der Elternbeiräte an den Schulen, die zuständigen Kreis- und
Landesstellen entsprechend zu sensibilisieren, um möglichst schnell eine zufriedenstellende und
vor allem sichere Lösung für Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch für die vielen
betroffenen Berufspendler im öffentlichen Nahverkehr zu bieten.

„Der Landkreis muss die Situation der Schülerbeförderung beobachten und - wenn nötig –
nachsteuern“, betont Bsullak. Eine Möglichkeit, das Gedränge in Schulbussen zu entzerren
könnten beispielsweise Kooperationen mit lokalen Reisebusunternehmen sein, die wegen Corona
aktuell keine Reisen anbieten, so Andreas Bsullak weiter. Gerade jetzt sei es an der Zeit, Synergien zu
schaffen, wo Risiken vermieden werden können und solidarisch zu handeln – die Herkulesaufgabe
Corona kann nur gemeinschaftlich gemeistert werden.

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